Hommage im MedienPoint-Schaufenster: 110. Todestag von Wilhelm Busch

Selbstporträt; Abb.: Wilhelm Busch

Heinrich Christian Wilhelm Busch starb vor 110 Jahren am 09. Januar 1908. Er gilt bis heute als der Urvater des modernen Comics und war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Seine ersten Bildergeschichten erschienen ab 1859 als Einblattdrucke. In Buchform wurden sie erstmals 1864 unter dem Titel „Bilderpossen“ veröffentlicht. Schon seit den 1870er Jahren in ganz Deutschland berühmt, galt er bei seinem Tod dank seiner äußerst volkstümlichen Bildergeschichten als „Klassiker des deutschen Humors“. Als Pionier des Comics schuf er u.a. „Max und Moritz“, „Die fromme Helene“, „Plisch und Plum“, „Hans Huckebein“, „der Unglücksrabe“, „die Knopp-Trilogie“ und weitere, bis heute populäre Werke. Oft griff er darin satirisch die Eigenschaften bestimmter Typen oder Gesellschaftsgruppen auf, etwa die Selbstzufriedenheit und Doppelmoral des Spießbürgers oder die Frömmelei von Geistlichen und Laien. Viele seiner Zweizeiler sind im Deutschen zu festen Redewendungen geworden, z.B. „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr“ oder „Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich“.

MedienPoint Charlottenburg

21.03.2018, 18.00 Uhr

Serial Killer - Über die dunkle Seite der Algorithmen

Lesung mit Eckhard Hammel aus dem Buch "Serial Killer - Über die dunkle Seite der Algorithmen". Eintritt frei

Lesung Flyer; Foto: Kulturring

MedienPoint Charlottenburg, Bismarckstr. 3, 10625 Berlin

Tel. 33 09 14 80

geöffnet: Mo-bis Fr 9.00 bis 17.30 Uhr

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