Filmreihe: 2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß

Foto: Bücher.de

Hanns Ludin konspirierte schon als Reichswehroffizier mit den Nazis, wofür er 1930 auch verurteilt wurde. 1931 trat er der SA bei und hatte dort einen rasanten Aufstieg. Von 1941 bis 1945 war er Gesandter des Deutschen Reichs im „Schutzstaat“ Slowakei, wo er maßgeblich an der Deportation slowakischer Juden beteiligt und somit für den Tod von über 60.000 Menschen mitverantwortlich war. 1946 wurde er an die Tschechoslowakei ausgeliefert, 1947 zum Tode verurteilt und hingerichtet. Diese Tatsa­chen nimmt sein jüngster Sohn, der Filmemacher Malte Ludin, zum Ausgangspunkt einer schmerzlichen filmischen Auseinandersetzung mit den Legenden, die in der Familie über den Vater kursieren. War er ein Held und Märtyrer oder ein Verbrecher? Auf einmal sind alle bereit zu reden: Die Schwestern, Schwager, Nichten und Neffen … Es entsteht ein intimes und doch beispielhaftes Filmdokument – ein hochemotionaler Bericht aus dem Inneren einer deutschen Familie. 60 Jahre nach Kriegsende spielt die Hitler­kata­strophe in ihrem Leben noch immer eine brennend kontroverse Rolle.

Galerie Ost-Art

16.02.2018 bis 22.03.2018

Karolin Hägele: beWEGen

Malerei und Graphik. frei mehr...

„Bahnhof“, 2016, Pigmente/Eitempera auf Nessel, 125 x 115 cm; Foto: Karolin Hägele

29.03.2018 bis 02.05.2018

Vernissage: 28.03.2018, 19.00 Uhr

Gunnar Riemelt: TypoBilder

Bilder zum Lesen: TypoBilder sind typografisch bildhafte Umsetzungen von bekannten Gedichten, Zitaten und Aphorismen, gedruckt auf verschiedenartigen Materialien wie Leinwand, Acrylglas und Aluminium. Frei mehr...

Die Gans neu; ©: Gunnar Riemelt

Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin

Tel. 030 / 513 97 49

geöffnet: Di, Mi, Fr 10.00 bis 15.00 Uhr, Do 10.00 bis 18.00 Uhr

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