Film: Zuflucht in Shanghai

Foto: www.filmsortiment.de/Rosdy Film KG

27.02., 18.00 Uhr

Rathaus Schöneberg

Von 1938 bis 1949 war für mehr als 20.000 Juden Shanghai der letzte (visafreie) Zufluchtsort vor den Nationalsozialisten. Die Stadt war 1938 geteilt in chinesische, japanische, britische, franzö­sische und US-amerikanische Besatzungszonen. In Shanghai gab es damals bereits zwei jüdische Gemeinden. Die große Zahl der Einwanderer traf die Behörden in Shanghai ab 1938 unvorbereitet. Die Ankom­menden waren mit desaströsen Lebensbedingungen konfrontiert: kaum Wohnraum, Hunger, unzulängliche hygienische Verhältnisse sowie mangelnde Gelegenheit, für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. Nach 1942 wurde ein Ghetto für die jüdischen Bewohner errichtet. Hier gelang es den Geflüchteten allmählich, die Lebensumstände zu verbessern und trotz Sprachbarrieren, schlim­mer Armut und grassierenden Epidemien ein eigenes funktionierendes Gemeinwesen aufzu­bauen. Wieder ausreisen konnten die jüdischen Flüchtlinge erst ab Mitte 1946. Die allermeisten gingen nach Israel, Australien oder in die USA. Nur etwa 500 kamen zurück nach Deutschland bzw. nach Berlin. Mit Hilfe der Erinnerungen der vier Zeitzeugen Fred Fields, Siegmar Simon, Ernest und Illo Heppner und einer vielschichtigen Collage aus Archivmaterialien wird die kaum bekannte Geschichte dieses Exil-Ortes auf lebendige und unmittelbare Weise dokumentiert.

iKARUS Stadtteilzentrum

13.04.2018 bis 12.06.2018

Geschichtsfreunde Karlshorst: Geschichtenorte - Grafik und Malerei von Ralf Bock

Eine Auswahl historischer Orte aus dem Werk des Karlshorster Künstlers Ralf Bock wird in der Ausstellung mit knappen historischen Bezügen präsentiert. Eintritt frei. Getränke erhältlich. mehr...

Frankfurter Allee, Strichätzung; Abb.: Ralf Bock

19.04.2018, 19.00 Uhr

Geschichtsfreunde Karlshorst: Monatstreffen April der Geschichtsfreunde Karlshorst

Gedankenaustausch mit Gästen zum Programm Eintritt frei

iKARUS Stadtteilzentrum, Wandlitzstraße 13, 10318 Berlin

geöffnet: Di-Do 12.00 bis 18.00 Uhr, Fr bis 14.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

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06.04.2018 bis 09.05.2018

Gruppenausstellung: ArtAffaire 01+02

Eine Künstlerzeitschrift stellt sich vor. Originalgraphische Arbeiten und literarische Beiträge. frei mehr...

ArtAffaire Heft 01 Umschlag; ©: Volker Scharnefsky

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11.04.2018, 10.00 Uhr

Galeriefrühstück: Jeanne Mammen (1890-1976), Zeichnerin und Malerin in Berlin

Ein Vortrag mit Rotraut Simons. 7,50 € inkl. Frühstück (Anmeldung erbeten) mehr...

„Sie repräsentiert!“, in: „Simplicissimus“ 47/1928, S. 636; Abb.: Jeanne Mammen

12.04.2018, 11.00 Uhr

Freundeskreis Kunst und Heimatgeschichte: Altlandsberg - Historische Residenzstadt

Ein Rundgang am Tag mit dem von Berufs wegen allwissenden Nachtwächter, anschl. Mittagstisch, Treffpunkt: 09.55 Uhr S-Bhf. Lichtenberg, Bahnsteig oder 10.50 Uhr Storchenturm Altlandsberg. Teilnahmegebühr: 5,50 € (Mitglieder), 6,50 € für Gäste (für Führung und Org`kosten) mehr...

Berliner Torturm und Stadtmauer von Altlandsberg, Sicht vom Wallgraben, 2012; ©: Kvikk, CC BY 3.0

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20.04.2018, 19.00 Uhr

Tage des Aufstands – Riot Days

Lesung und Gespräch mit Mascha Alechina (Pussy Riot Theatre) und ihrer Übersetzerin Maria Rajer, in Kooperation mit dem Verlag Ciconia&Ciconia und der Buchhandlung Paul&Paula, Berlin-Lichtenberg. Die Veranstaltung wird gefördert von den Freunden und Freundinnen der Heinrich Böll-Stiftung und der Bürgerstiftung Lichtenberg. 4,00 € mehr...

Mascha Alechina; Foto: JARO Medien GmbH/Sofeev

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21.04.2018, 11.00 Uhr

Stadttour Lichtenberg: Taborkirche - Hohenschönhausen

Führung in und um die Kirche mit Dr. Hans Winks. Treffpunkt: Eingang zur Taborkirche an der Hauptstraße, Tram M5,27, Bus 256, 294 Haltestelle Hauptstr./Rhinstr. Teilnahmegebühr: 4,00 € mehr...

Dorfansicht von Alt-Hohenschönhausen, kolorierte Zeichnung ; Abb.: Friedrich Wilhelm Schaub

25.04.2018, 15.30 Uhr

Kunst-Café in der Villa Skupin: Paul Klee, Musik im Bild

Vortrag und Gespräch mit Elke Melzer Teilnahmegebühr: 3,50 € (Auf Wunsch Kaffee/Teegedeck 2,50 €] mehr...

Hoffmanns Erzählungen, 1921; Abb.: Paul Klee

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel. 030 / 553 22 76

geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

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