Stadttour Lichtenberg: Das Kesselhaus und seine Geschichte

Die Kesselebene; Foto: Förderverein Museum Kesselhaus Herzberge e.V.

22.09., 11.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

Das Kesselhaus ist Teil der denkmalgeschützten Anlage des heutigen Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge (KEH). Das gesamte Ensemble in einer repräsentativen Backsteinachitketur wurde von 1889 bis 1893 durch den damaligen Stadtbaurat und Architekten Hermann Blankenstein als städtische Irrenanstalt errichtet. Hermann Blankenstein legte Wert darauf, dass sich auch die Nebengebäude einfügten. So auch das Kesselhaus, das über unterirdische Heizkanäle das gesamte Krankenhaus mit Heizwärme und Warmwasser, anfänglich auch mit Strom, versorgte. Nach 100 Jahren wurde es endgültig stillgelegt. Das Heizkraftwerk Lichtenberg übernahm die gesamte Wärmeversorung des Krankenhauses. Was aber sollte mit dem Kesselhaus passieren? 1999 fanden sich Mitarbeiter des KEH zu einer Initiativ-Gruppe zusammen, die sich für den Erhalt und die Umnutzung des Kesselhauses einsetzten. So konnte auf ABM-Basis bereits im Mai 2000 in Zusammenarbeit mit „Baufachfrau Berlin e.V.“ die Sanierung beginnen. Im März 2001 gründeten die Initiatoren den Förderverein Museum Kesselhaus Herzberge e. V.) Am Tag des offenen Denkmals 2003 wurde das Haus feierlich seiner Bestimmung übergeben. Seitdem ist der Förderverein auch Betreiber des Kesselhauses – jetzt als Kulturstätte mit kreativer Energie.

Berliner Tschechow-Theater

03.06.2018, 15.00 Uhr

Casa Mare

Ein Freizeitangebot für Familien im Rahmen des Programmes BENN (Berlin entwickelt neue Nachbarschaften). frei

Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410, 12689 Berlin

Tel. 030 / 93 66 10 78

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