Der Volks- und Waldpark Wuhlheide

Volks- und Waldpark Wuhlheide - Luftaufnahme; Foto: A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace)

Jörg Bock ist ein profunder Kenner der Geschichte der Berliner Volksparks. Ausgehend von der Volksparkidee schildert er ihre Umsetzung in Berlin und widmet sich ausführlich der Gestaltung des Volks- und Waldparks Wuhlheide. Realisiert wurde dieses Projekt nach Plänen des Treptower Gartenbaudirektors Ernst A. Harrich ab 1924. Das Geld für den Park kam von der Stiftung „Park, Spiel und Sport“ des Berliner Oberbürgermeisters Gustav Böß. Trotz immer wieder auftretender finanzieller Probleme entstand auf diese Weise in achtjähriger Bauzeit in der Wuhlheide einer der größten und beliebtesten Berliner Volksparks. Fremdnutzung, Abholzung, aber auch mangelnde Pflege nach 1945 ließen die Anlagen des alten Volksparks mehr und mehr aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwinden. In der ersten Hälfte der 1990er Jahre entstanden schließlich Projekte zu ihrer Wiederbelebung.

Studio Bildende Kunst

Das Studio Bildende Kunst wirkt wegen seiner geschützten Lage wie eine Insel der Ruhe im Hauptstadt-Trubel nahe der belebten Frankfurter Allee. Sein Domizil, die um 1928 errichtete Villa des einstigsten Fleischfabrikanten Paul Skupin ist eine der letzten Fabrikantenvillen im Bezirk Lichtenberg und steht unter Denkmalschutz. Die Innengestaltung, weitgehend im Originalzustand aus den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts erhalten, ist fast eine „Galerie“ für sich. Wer also eine der vielen Ausstellung besucht, wird immer auch vom Haus angezogen werden. Zehnmal im Jahr wechselt das Studio seine Ausstellungen , es sind Holzschnitte, Radierungen, Kupferstiche zu sehen, eben Grafiken aller Stilrichtungen. Darauf hat sich die Galerie spezialisiert und damit Anerkennung in der Hauptstadt, ja im ganzen Land erworben. Seit 2004 hat der Verein die ehemals kommunale Einrichtung übernommen und betreibt sie fortan eigenwirtschaftlich. Das traditionell bewährte Profil von Grafik-Galerie und -Werkstatt sowie künstlerischen Kursen für alle Altersgruppen bleibt erhalten. Im Haus arbeitet nach wie vor eine Druckerwerkstatt. Ein besonderer Anziehungspunkt des Studios ist in Zusammenarbeit mit der traditionsreichen „Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.“, die nunmehr auch im östlichen Berlin für Freunde und Sammler originalgrafischer Blätter präsent ist.

23.06.2018, 11.00 Uhr

Stadttour Lichtenberg: Mythos Ostkreuz

Geführter Spaziergang mit Sven Heinemann (MdA), Treffpunkt Ecke Sonntag-/Neue Bahnhofstraße am Ostkreuz Teilnahmegebühr 4,00 € mehr...

Bahnsteig E, 1930er Jahre; Foto: Sammlung Sven Heinemann

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel. 030 / 553 22 76

geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

Rathaus Schöneberg

12.06.2018, 19.00 Uhr

„Ich bin Weltbürger und echte Berlinerin“ Die vielen Anfänge der Erna Proskauer

Biografische Betrachtungen von Magdalena Kemper und Dr. Simone Ladwig-Winters, Vorstellung der neuen Hörstation, Ort: Goldener Saal frei mehr...

Foto: privat

27.06.2018, 18.00 Uhr

Filmreihe: Die Unsichtbaren - Wir wollen Leben

Spielfilm D 2017, Regie: Claus Räfle Auf wahren Ereignissen basierender Spielfilm, einschl. Interviews mit noch lebenden Zeitzeugen. frei mehr...

Foto: fbm-filmbewertung.com

Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin

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