Land und Leute: Die Neuerfindung der Nation, zur aktuellen Geschichts- und Kulturpolitik in Polen

Zamek Królewski w Warszawie, das Königsschloss in Warschau; Foto: sfu, CC BY 3.0

Eigentlich braucht die polnische Nation nicht erst neu erfunden zu werden, denn unsere östlichen Nachbarn haben sich seit dem Verlust der Staatlichkeit im 18. Jahrhundert schon immer als historische Nation verstanden. Denn die eigene, oft tragische Geschichte gehört wie der Katholizismus untrennbar zur eigenen Identität und zum polnischen Selbstwertgefühl. Auch aus diesem Grunde kommt der staatlichen Geschichtspolitik in Polen eine Bedeutung zu, die alle Bereiche des wissenschaftlichen und kulturellen Lebens betrifft und auch darüber hinaus maßgeblich die Außen– und Innenpolitik des Landes bestimmt. Die anstehenden Feiern zum 100. Jahrestag der wiedererlangten Unabhängigkeit 1918-2018 sind auch ein passender Anlass für den Kulturring in Berlin e.V. sich mit der Geschichts- und Kulturpolitik der seit November 2015 regierenden nationalkonservativen Regierung, in der die Partei "Recht und Gerechtigkeit" dominiert, zu beschäftigen. Da die „neue Linie“ der offiziellen Geschichtspolitik schon erhebliche Auswirkungen auf das bilaterale deutsch-polnische Verhältnis hatte und vor allem im kulturellen und wissenschaftlichen Bereich zu Verstimmungen und Unverständnis auf deutscher Seite führte, sollen die Grundzüge der neuen geschichtspolitischen Richtung der Regierung unserer Nachbarn näher beleuchtet werden.

Galerie Ost-Art

03.08.2018 bis 20.09.2018

Marianne Kühn-Berger und Kurt-Hermann Kühn: Figurinen und Figuren

Malerei, Graphik und Zeichnung Frei mehr...

Salamander, Figurine zum DEFA-Film Elegie für Liebende, 1972; ©: Marianne Kühn-Berger

14.09.2018, 18.00 Uhr

Lange Nacht der Bilder: Marianne Kühn-Berger und Kurt-Hermann Kühn

Figurinen und Figuren, Malerei, Graphik und Zeichnung, Gespräche mit dem Sohn des Künstlerpaars. Eintritt frei

>> Plakat

28.09.2018 bis 01.11.2018

Sylvia und Albrecht Brendel: Querbeet

Aquarelle, Collagen, Buchgestaltung, Grafiken, Handeinbände Frei mehr...

Pfingstrosen; Foto: Syvia Brendel

Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin

Tel. 030 / 513 97 49

geöffnet: Di, Mi, Fr 10.00 bis 15.00 Uhr, Do 10.00 bis 18.00 Uhr

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