Stadttour Lichtenberg: Geheimdienste in Karlshorst

Ehemaliger Sitz des KGB in Karlhorst, Torhaus, heute Bistro; Foto: Wolfgang Schneider

26.10., 11.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

Mit der Roten Armee kamen im Mai 1945 gleichzeitig Geheimdienste der UdSSR nach Berlin: Die militärische Spionageabwehr Smersch, das Volkskommissariat für Staatssicherheit (NKGB), das Volkskommissariat für Innere Angelegenheiten (NKWD), die Hauptverwaltung für Aufklärung (GRU). Zwischen diesen Diensten kam es immer wieder zu Konkurrenzstreitigkeiten. Für Karlshorst von Bedeutung war: 1946 kam das NKGB, das spätere KGB nach Karlshorst in die Gundelfinger Straße. Von hier aus wurde die Aufklärung Richtung Westen betrieben. Später erfolgte der Umzug in das Gebäude des ehem. St. Antonius-Krankenhauses bzw. der früheren Festungspionierschule. Gleichzeitig etablierte sich der Militärgeheimdienst GRU im Sperrgebiet des Stadtteils. Das DDR-Ministerium für Staatssicherheit war seit seiner Gründung in Karlshorst präsent. Zunächst nutzten leitende Mitarbeiter die Möglichkeit des sicheren Wohnens im Sperrgebiet. So hatte Erich Mielke hier sein Haus, aber auch schon sein Vorgänger Ernst Wollweber. Daneben siedelten sich verschiedene Dienststellen dieses Ministeriums an. Dazu gehörten die Hauptabteilung VIII und die Abteilung N. Die Bürgerkomitees identifizierten 1990 viele dieser Objekte. Einige waren von außen nicht als zum MfS gehörend erkennbar.

iKARUS Stadtteilzentrum

24.01.2019, 19.00 Uhr

Geschichtsfreunde Karlshorst: Monatstreffen der Geschichtsfreunde Karlshorst

1. Teil öffentlich: 100 Jahre Märzkämpfe in Lichtenberg und Karlshorst, Beitrag von Wolfgang Schneider 2. Teil nichtöffentlich Beratung und Beschluss zum Jahresprogramm 2019 frei

iKARUS Stadtteilzentrum, Wandlitzstraße 13, 10318 Berlin

geöffnet: Di-Do 12.00 bis 18.00 Uhr, Fr bis 14.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

11.01.2019 bis 22.02.2019

Peter Hoffmann: Rückblick

Malerei und Grafik. Aus Anlass seines 85. Geburtstages zeigt Peter Hoffmann Arbeiten aus verschiedenen Schaffensperioden. frei mehr...

An der Havel, Öl, 2006; Foto: Peter Hoffmann

16.01.2019, 10.00 Uhr

Galeriefrühstück: Europäische figurative Kunst nach 1945 (Bitte Programmänderung beachten!)

Vortrag mit Heinz-Hermann Jurczek Eintritt: 7,50 € inkl. Frühstück, Anmeldung erbeten unter 030/5532276.

Allen Jones, City Shadow I, Taikoo Place Tong Chong Street, Hong Kong, China; Foto: Konrmsiah, CC BY-SA 3.0

21.01.2019, 19.00 Uhr

Land und Leute: Frankreich - 100 Jahre nach dem Großen Krieg 1914-1918

Verdun, Champagne, Argonnen, Burgundische Pforte, Vogessen (Elsass) - Französchische Erinnerungsorte und Gedenkkultur. Eine Bilderreise zu den historischen Schlachtfeldern. Mit Info-Material zum Mitnehmen, Vortrag mit Hanno Schult. Eintritt: 3,50 € mehr...

Gebeinhaus bei Douaumont mit franz.Soldatenfriedhof, April 2017; Foto: Hanno Schult

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel. 030 / 553 22 76

geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

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