Christus am Ölberg - Stabat Mater

Foto: Veranstalterplakat

Christus am Ölberge ist das einzige Oratorium von Ludwig van Beethoven. Es wurde 1803 in Wien uraufgeführt, jedoch erst 1811 veröffentlicht. Die Handlung setzt im Garten Gethsemane ein, als Jesu Verhaftung kurz bevorsteht und dieser seinen Vater um Trost bittet, gleichzeitig aber seinen bevorstehenden Kreuzestod „zum Heil der Menschheit“ willkommen heißt. Als die Krieger auftauchen, um Jesus zu verhaften, bittet dieser seinen Vater, die Leidensstunden mögen „rasch wie die Wolken, die ein Sturmwind treibt“ vorübergehen. Währenddessen flehen die Jünger um Erbarmen. Petrus versucht, Jesus zu retten, wird aber von diesem davon abgehalten. Als Jesus von den Kriegern gepackt wird, beschließt ein Chor der Engel das Werk. Das Stabat mater ist ein mittelalterliches Gedicht, das die Mutter Jesu in ihrem Schmerz um den gekreuzigten Jesus als zentralen Inhalt hat. Die Verfasserschaft ist ungeklärt, das Gedicht wurde u.a. Papst Innozenz III. († 1216) sowie den Franziskanern Iacopone da Todi († 1306) und Johannes Bonaventura († 1274) zugeschrieben. Es besitzt 10 Strophen, unterteilt in je zwei Teilstrophen à drei Zeilen. Oft von klassischen Komponisten vertont, erleben Sie das Werk von Joseph Haydn für Soli, Chor und Orchester (1767). Mitwirkende: Katarzyna Dondalska, Sopran, Helena Poczykowska, Alt, Simon Bode, Tenor, Matthias Vieweg, Bass, St. Johanniskantorei, Concerto Brandenburg Joachim Vogelsänger, Leitung (Infos: Wikipedia)

GISELA-Freier Kunstraum Lichtenberg

14.03.2019 bis 12.04.2019

Bon Bon City

Arbeiten von Inge Gräber, Heinz-Hermann Jurczek und Gerhard Zaucker

GISELA-Freier Kunstraum Lichtenberg, Giselastraße 12, 10317 Berlin

Tel. 030 / 5165005

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