Land und Leute : Polen

Kaschubische Festtagstracht. Treffen der Kaschuben 2005; Foto: Marek Kwidzi?ski (Kaszeba), CC BY-SA 2.5

13.12., 15.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

Polen und die polnische Nationalkultur sind in ihrer gesamten Geschichte geprägt und bereichert worden durch lokale und nationale Minderheiten. Die Assimilation sowie die Verschmelzung vorchristlicher Traditionen und Gebräuche mit der katholischen Kultur ist und war stets fester Bestandteil der nationalen polnischen Identität. Besonders ausgeprägt ist dieses Phänomen bei zwei lokalen Volksgruppen im Norden und Süden des heutigen Polens. Die Kaschuben im ehemaligen Ostpommern und Pommerellen sowie die Goralen (Bergbewohner) in der Hohen Tatra und dem Mittelgebirge der Beskiden haben sehr viel von ihren vorchristlichen Gebräuchen, Ritualen und Mythen bewahrt. Für beide Ethnien charakteristisch ist die feste Verwurzelung mit dem Boden und der Natur, die auch über die Jahrhunderte hinweg einen wesentlichen Einfluss auf die heimische Volkskunst und die Feiertagskultur ausgeübt haben. Wie sich die Feiertagstraditionen bei Kaschuben und Goralen im Spannungsfeld zwischen Moderne und Tradition sowie heidnischer Überlieferung und katholischen Ritualen bewegen, sowie welche weltlichen Gefahren die Kommerzialisierung und der Tourismus auf die Volkskunst und den von Tradition geprägten Alltag ausüben, wird Teil des Bildervortrages sein, zu dem alle Interessierten zum Jahresausklang in die Villa Skupin herzlich eingeladen sind.

Kursana-Seniorenzentrum Landsberger Tor

13.11.2019, 15.00 Uhr

Singen macht Laune: Es geht nix über die Gemütlichkeit

In geselliger Runde die schönsten Volkslieder singen, Texte liegen vor, Moderation: Carola Röger, am Klavier: Ulrich Wilke. Eintritt: 2 Euro (für Gäste des Seniorenzentrums), Kaffee und Kuchen ab 14.30 Uhr, Info unter Organisationsbüro Hellersdorf: Tel. 561 61 70

Kursana-Seniorenzentrum Landsberger Tor, Blumberger Damm 158, 12679 Berlin

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